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Mitteilungen 1 - 30 von 9467 |
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06.04.2025 | Dief Reien Ges meint : Die freien Gesellschaften sind jetzt gefordert. Sich neu zu formieren. Neu zu verbandeln. Neue Zollfreiräume zu schaffen. Neue Spähren des fruchtbaren Austausches. Lasst die Amis in ihrer Ranküne stehen. Wirklich nur noch peinlich, wie gerade grosse Firmen vor dem Typen, der den freien Welthandel abwürgen will, einknicken; dass die sich so provinziell geben … . Man kann bald nirgendwo mehr einkaufen, nirgendwo mehr hingehen. Immer unterstützt man irgendwelche bescheuerten Unterstützer. Lasst uns die freie Welt neu formieren. Und lasst Afrika nicht aus, gerade für die Europäer das Naheliegendste. Eigentlich viel näher als der Mercosur, den es genau so zu pflegen gilt, und auch näher als Nordamerika. Afrika ist sogar auf dem Landweg zu erreichen. Da muss nicht ein grosser Teich überquert werden. Ist jetzt die Chance, sich endlich ernsthaft mit dem Kontinent im Süden von uns auseinanderzusetzen und zueinander zu finden. Im gegenseitigen Interesse. Wenn der Kriminelle im Weissen Haus eine neue Weltordnung will. Er kann sie haben. Er soll sie haben. Aber er wird darin keine Rolle mehr spielen. Er wird sogar den Dollar als Leitwährung in Frage stellen; da freut sich der Euro und der Renminbi. Das wird im ersten Moment mit einem gewissen Aderlass verbunden sein. Aber wenn man den hohen Lebensstandard bedenkt, wenn man die langen Phasen ununterbrochenen Wachstums bedenkt, sollte ein begrenzter Rückgang dieser Zahlen verkraftbar sein. Mit einer dezidierten Umrichtung der Interessen dürfte das sogar relativ schnell wieder kompensiert werden. So wie wenn man einem Baum ein paar Äste stutzt. Dann treibt er erst recht aus. Es gibt Potentiale, die hat noch keiner so recht im Blick, weil das Transatlantische inklusive Nachkriegstrauma uns so vereinnahmt hat, weil das Transatlantische sich als so unersetzlich aufgemantelt hat, auch weil es so bequem war. Aber es hat halt auch abhängig gemacht. Nicht gut für das Selbstbewusstsein. Wir sollten den Amis direkt dankbar sein, für die Chance, die sich uns mit der Wahl des Kapitolstürmers ins Weisse Haus eröffnet hat. Nutzen wir sie. So ganz sind wir ja nicht auf den Kopf gefallen. An Ideen mangelt es uns nicht. Gilt gerade auch für das deutsche Kino, das sich endlich aus seiner selbstverschuldeten Unmündigkeit im Subventionstümpel, woran im Nachkriegsdeutschland die Amis nicht unbeteiligt gewesen sind, befreien sollte und internationale Marktfähigkeit ins Auge fassen. |
05.04.2025 | Wiep Ein Lich meint : Wie peinlich für ein Riesenland und eine Weltmacht dazu, für die USA, einen Präsidenten zu haben, dem offenbar einer der elementarsten ökonomischen Grundsätze nicht geläufig ist, dass Zollabbau ein Garant für allseitige Prosperität ist. Gute Nacht Amis! Er betreibt Zollaufbau und hält das wohl für konstruktiv. Im Rest der Welt werden wir den Abbau-Grundsatz auf jeden Fall weiterhin zum gegenseitigen Nutzen anwenden, die USA abhängen, abgehängt vom Rest der Welt. Denn sie verbarrikadieren sich gegen diesen Rest. Während der untereinander schlau bleiben wird und sich Vorteile verschafft. Den Rest der Welt trifft es also nur partiell. Während die USA sich wie ein Igel gegen die Vorteile von überallher sperrt. Die werden also die grössten Loosser sein. Keiner will mehr dorthin. Keiner will mehr dorthin was verkaufen. Das ist tatsächlich ein weltpolitischer Gamechanger. Man muss beweglich bleiben. Die USA soll still für sich gross bleiben, sich gross wähnen. Sollen sie ihren Führer für gross halten, der ihre niedrigsten Instinkte bedient, die des Neides und des Mindewertigkeitskomplexes, des Düpiertengefühls, sollen sie ihn verehren, je mehr Opfer er ihnen abverlangt, denn seine Zollpolitik wird sie teuer zu stehen kommen. Allein durch das bisherige Börsenbeben dürften seine Milliardärsfreunde bereits merklich geblutet haben, denn wer viel hat, kann viel verlieren, wenn es an der Börse ruckelt. Diese ist höchst sensibel, mit ihr ist nicht zu spassen, das ist kein Gaudiverein. Im Moment erzählt sie mit ihren Kursbewegungen mehr als deutlich, dass sie mit diesem Präsidenten und seiner Politik keine blühende Zukunft sieht. Fraglich ist, ob er das versteht. |
04.04.2025 | Zert Rümmerer meint : Was ist los auf dieser Welt? Überall Zertrümmerer am Werk. Der mutmasslich nächste deutsche Bundeskanzler ist wild entschlossen, auf den Internationalen Strafgerichtshof zu pfeifen und einen per internationalem Strafbefehl gesuchten Völkerrechtsverächter nach Berlin einzuladen, ohne diesen verhaften zu lassen. Gschissen aufs internationale Strafrecht. Wenn das ein Einzelfall wäre. Der Ungar sowieso, der immer enfant terrible spielen möchte und es auch kann, weil die Europäer viel zu lasch sind, so falsch harmoniesüchtig. Überhaupt, die Welt hat nach dem Zweiten Weltkrieg, die westliche Welt vor allem, einen nie dagewesenen Aufschwung, Luxus, Lebensstandard erreicht, dank internationalem Austausch, dank internationaler Verflechtung, für Millionen paradiesische Zustände, rumreisen, rumfliegen wie beliebt, ok, auf Kosten des Planeten und der Natur, zugegeben. Und dazu die Ansätze zur internationalen Strafjustiz, mit der endlich auch Diktatoren, Despoten, Autokraten zur Rechenschaft gezogen werden können. Aber der Mensch scheint dieses Paradies und die aufkommende Gerechtigkeit nicht auszuhalten. Überall gedeihen die Zertrümmerer. Baltische Staaten wollen auf die Anti-Landminen-Konvention kacken oder pfeifen, egal. Vom Kriminellen im Weissen Haus zu schweigen, der offenbar die elementarsten wirtschaftlichen Zusammenhänge zwischen Zollabbau und Prosperität nicht versteht und jetzt einen regelrechten Zollkrieg in Gang setzt zum Schaden aller. Denn davon leben die USA, dass es den anderen gut gut. Es scheint, der Mensch hält das Paradies nicht aus. Das zeigt ein neuer Film im Kino hollywoodschön und hollywooddeutlich: EDEN. Das Paradies scheint den Menschen anzukotzen. Die Kriegslüsternen in Europa fangen an, die Menschen mental auf einen Krieg einzustimmen. Bis 2030 würde der Russe Europa angreifen. Sorry, womit denn? Der ist doch ausgelaugt, überhebt sich total an der Ukraine. Frieden scheint ein langweilig Ding zu sein. Wohlstand ödet an. Diese schön geputzten Fussgängerzonen, die Trendshops, die Flagshipsstores, die Spas, Gyms und die Haute Cuisine. Da müssen offenbar mal wieder richtig schöne Bombenschneisen gezogen werden, denn nur aus Zerstörtem kann Neues wachsen. Dabei wären auch so Baustellen genug für die Menschheit, Entwicklungsmöglichkeiten genug, im Paradies ist noch Luft nach oben. Allein zum Thema Nachhaltigkeit. Aber zur Zeit nehmen die Zertrümmerer allen Platz in den Gemütern ein, in den Hirnen ein. Für Visionäre, für Zukunftsbauer, für Utopisten ist im Moment nur die Gerümpelkammer vorgesehen. Die Zetrümmerer haben das Sagen. Sie manteln sich auf wie Luftstromballon-Hanswurste. |
03.04.2025 | Das Will Ich Nicht Hören meint : Das will ich nicht hören. Die penetrante Durchsage mit unangenehmer Frauenstimme, LAUTSPRECHER AUS – KOPFHÖRER AN. Deshalb kaufe ich mir jetzt Kopfhörer, um mich vor so dämlichen Durchsagen zu schützen. Dann bleibt mir auch das ganze andere Gequatsche aus den Lautsprechern des MVV erspart. So besehen, ein guter Ratschlag. Erkenntnistheoretisch aber eine Katastrophe. Wenn Leute nur noch hören, so geht nämlich die bescheuerte Ansage weiter, DAMIT ALLE NUR NOCH DAS HÖREN, WAS SIE HÖREN MÖCHTEN, dann ist die geistige Inzucht Programm. Das ist das Prinzip eines jeden Autokraten, eines jeden Despoten, eines jeden Diktators. So zwei oder drei weiterführende Gedanken hätte sich die Texterabteilung des MVV schon machen können bei der Formulierung dieser affigen Durchsage. Sie begründen es auch noch: „Immer wieder erreichen uns Bitten, gegen Telefonieren und Musikhören über Lautsprecher in den öffentlichen Verkehrsmitteln etwas zu unternehmen“. Als ob die Leute sich nicht selber wehren können. Ihr seid doch nicht die Nannys der Bürger. Aber leider ist ihnen nichts anderes eingefallen. Aktionismus ohne Kopf. Abgesehen davon ist die Empfehlung mit den Kopfhörern ziemlich absurd, gerade auch im Hinblick auf die Durchsagen, die zu machen dem MVV doch immer wieder sich bemüssigt fühlt. Der MVV legt sich sein eigenes Osterei. Erst recht, wenn man bedenkt, dass MVV-Fahrzeuge schon mehr als einmal Menschen zu Tode gefahren haben, weil diese Kopfhörer aufhatten, so wird die Durchsage endgültig gruselig. Sie will die Menschen abschotten. Abgeschottete Menschen sind manipulierbar. Das muss der MVV auf seine Kappe nehmen. Andererseits, wer seine Kopfhörer aufhat, schottet sich auch vorm Schmarren ab, den der MVV verzapft. Autistenwelt des MVV. |
02.04.2025 | Un Ben Ommen meint : Es ist jedermann unbenommen, alle paar Sekunden sein Handy aus der Hosentasche zu zupfen, es zu wischen, dann wieder in die Hosentsche gleiten zu lassen, um den Vorgang wenige Sekunden später zu wiederholen. Die Zeiten sind etwas hektischer geworden. Früher, ja; FRÜHER!, da gab es noch den Postboten. Der trug einmal täglich aus. An manchen Orten sogar zweimal täglich. Menschen, die auf Lebenszeichen von anderen hofften und Zeit hatten, die harrten schon lange vor der erwarteten Ankunft des Postboten, gerne auch hinterm Vorhang, aus, um die Post direkt vom Postboten in Empfang zu nehmen oder sofort zum Briefkasten vor dem Häuschen zu rennen, neugierig, aufgeregt, erwartungsvoll. Klar, es wäre jedermann unbenommen, das heute ebenso zu halten wie früher, also, einmal täglich das Smartphon anmachen und gucken, was sich da so getan hat. Das heutige Wischverhalten auf früher übertragen würde bedeuten, dass ein Mensch ständig zum Briefkasten rennt. Und kaum ist er zurück im Haus, schon erscheint er wieder in der Tür und guckt nach. Vielleicht ist es Einsamkeit, Langeweile, Leere. Vielleicht ist es dasselbe Need, was viele Alte dazu verführt, auf die Enkeltrickbetrüger reinzufallen. Oh, das Telefon klingelt, oh, ein menschlicher Kontakt, Vorfreude, heisse. Und dann der Schock. Die Jugend von Heute mit ihren Wischphons fällt darauf nicht herein. Aber vielleicht ist bei denen der Betrug viel grösser. Vielleicht geht es da um viel mehr als nur um unter der Matratze gehortetes Bargeld, Goldbarren, Goldmünzen oder Schmuck. Was gibt diese so modern sich aufführende Jugend nicht alles preis mit ihrem Verhalten. Wie füttern sie nicht die amerikanischen Konzerne mit ihren Daten. Was fangen die Amis damit an, erst recht, wenn sie endgültig in die Hände einer kriminellen Bande gefallen sind. Vielleicht sind die Dauerphonwischer die grösseren, womöglich gar einfältigeren, Looser als die Opfer der Enkeltrickbetrüger. |
01.04.2025 | Lieblingsthema meint : Ein Lieblingsthema hier war immer schon der Deutsche Filmpreis, und dass man ihn nicht so recht ernst nehmen konnte, das passt jetzt wirklich zum Ersten April, und welchen Preis man bis vor kurzem zu Recht noch als den DÜMMSTEN FILMPREIS der Welt apostrophieren konnte, ein grotesker Zwitter an exorbitant hohem, staatlichem Preisgeld und absurder Bedeutungslosigkeit ausserhalb des deutschen Filmsubventionstümpels. Dieser Filmpreis hat unter der scheidenden Kulturstaatsministerin Claudia Roth einen emanzipatorischen Schritt vollzogen, einen Minischritt wenigstens, indem das Preisgeld von der direkten Koppelung an den Preis abgetrennt wurde. Es war ja das Groteske, dass es hiess, Deutscher Fimpreis. Dass der Entscheid in dem privaten Verein Deutsche Filmakademie e. V. gefällt wurde und der deutsche Staat die Verleihung mit 3 Millionen Euro Steuergeld vergoldet hat, ohne auch nur ein Wörtchen mitzureden. So standen Staat und Preis dumm da. Das hat den Preis so lächerlich und unwichtig gemacht, so unmündig. So richtig in die Mündigkeit hinaus scheint er sich aber nicht zu wagen. Es heisst immer noch „in Zusammenarbeit mit dem KM“, also dem Kulturstaatsministerium, wie auch immer dieser Zusammenhang konstruiert sein mag. So richtig scheint der deutsche Film noch nicht an sich zu glauben, so ein fundiertes Selbstbewusstsein scheint diese Deutsche Filmakademie noch nicht zu haben; zu sehr ist das deutsche Kino immer noch vom öffentlich-rechtlichen Fernsehen und dessen weisungsgebundenen Redakteuren abhängig. Ein Kino in weisungsgebundener Abhängigkeit, das kann nicht allzuviel taugen. Das kann naturgemäss nicht mutig sein. Zudem die Akademie eine Massenakademie und keine explizite Elite-Akadmie ist. Ihr scheint es doch sehr um die Mitgliedsbeiträge zu gehen. Man würde meinen, wenn ein Land eine solche Akademie mit weit über 2000 Mitgliedern hat, so müsste sich das in der weltweiten Bedeutung als Kinoland niederschlagen. Tut es aber nicht, besonders, wenn man die Wichtigkeit an der Teilnahme der namhaften A-Festivals berücksichtigt und dort die Wettbewerbe oder auch, wie weit die Filme auch in anderen Ländern beim Publikum ankommen. So sieht es doch ziemlich mau aus mit dem subventionierten deutschen Film. Er ist ängstlich und das zeigt sich auch in diesem zaghaften Emanzipationsschritt, der nicht mal von den Filmleuten selber kam, sondern von der staatlichen Bürokratie ausging. Irgendwie scheint es, als ob der Staat dem deutschen Kino weiterhin die Windeln wechseln muss. Auch wenn der Filmpreis das Etikett des dümmsten Filmpreises erst mal los geworden ist. |
31.03.2025 | Stinkt Vom meint : Stinkt vom Kopf her. Der Fisch. Die Bahn. Die Bundesrepublik. Die hat nach einer Aera von diesem Kopf fast ein Viertel der Parlamanetssitze an eine Partei verloren, die chronisch mit dem Zusatz versehen wird, sie sei „in Teilen rechtsextrem“. Da stinkt ganz schön was. In der Republik. Im Kopf. Und der hat noch nie für was die Verantwortung übernommen. Geht vom Kopf aus. Die Bahn. Auch sie. Das ist ein guter Punkt mindestens in der Neuen Koalition, dass sie diesen Bahn-Kropf-Kopf auswechseln will und auch, dass sie das Deutschland-Ticket beibehalten will und sogar vorerst ohne Preiserhöhung. Die ist auch in einem desolaten Zustand. Die Bahn. Vom Kopf her. Nur kleine Reminiszenz, wie sie langjährige Bahncard-Kunden lieber hochnäsig rausekelt, statt sich um deren Kundenverbleib zu bemühen. Sie bricht einfach die Vereinbarung, dass sie die Bahncard jeweils dem Kunden zuschickt und dieser sie dann bezahlt. Jetzt schreibt sie ihm, sie hätte diese auf sein Smartphone geschickt. Auf die Idee, dass nicht jeder ein solches habe und auch nicht jeder unbedingt eines haben möchte, scheint die Bahn mit ihren teuren Managern nicht zu kommen. Aber noch weniger käme es ihr in den Sinn, sich an Vereinbarungen zu halten und zum Beispiel den Bestandskunden anzubieten, statt der Plastik-Karte, die aus fadenscheinien Umweltgründen – als ob Internet keine Energie benötige – abgeschafft wurde, denen einen Ausdruck mit dem QR-Code zu schicken, der bei Kontrollen gezeigt werden könnte. Sie bricht elementarste Regeln im Umgang mit Kunden. Unglaublich aber wahr, lieber verprellt die Bahn jahrelange, treue Kunden und Bahnfans dazu, als dass sie sich an Vereinbarungen hielte oder zumindest Alternativvorschläge machte. Die Bahn stinkt. Vom Kopf her. Das Land stinkt. Vom Kopf her. Gewaltig. |
30.03.2025 | Unf Asslich meint : Es ist unfasslich, dass Deutschland entweder nicht weiss, was es tut mit den Waffenlieferungen an Israel oder dass es so tut, als wisse es nicht, was es tut und es dabei wirklich nicht weiss und auch nicht wissen will oder dass es es sogar sehr gut weiss und dabei auf vergangenen, üblen Melodien mit Unschuldsmine spielt und vorgibt, dass es doch solidarisch und Staatsraison sei und den im Gefolge der Lieferungen und dessen, was Israel mit den Waffen im Gazastreifen anrichtet, dem anschwellendem, weltweiten Antisemitimus, so gar nichts zu tun habe. Und es ist ja auch die Staatsraison der Süddeutschen Zeitung, solches immerhin in Ansätzen zu berichten, aber diese Texte ganz unscheinbar hinten und dort unten im politischen Teil zu vergraben, so dass man den brisanten Gehalt wie mit der Stecknadel suchen muss und ihn nur allzu leicht übersieht. Etwas mehr Klartext und auch Klartext-Positionierung würde dem schrumpfenden Blatt, der immer gebrechlicher werdenden, alten Dame gut anstehen. Vielleicht hat sie eine Herzschwäche, und da das Kino aufregend ist und sie Herzrhythmusstörungen befürchtet, hat sie kürzlich ihre Filmseite eingehen lassen, so wie alte Damen ihre Schosshündchen einschläfern. Die machen es dann wenigstens mit Trara. Die SZ hat versucht, dies still und heimlich zu tun, um ja ihre Restleserschaft nicht zu verschrecken. War mal ne stolze Zeitungsdame, die sich auf ihre Meinungsfreiheit und auf die Demokratie und die Liberalität was eingebildet hat. In die Jahre gekommen erinnert nicht mehr viel daran. |
29.03.2025 | Claude meint : Es sieht nicht so aus, als ob es Deutschland mit diesem Paraffin-Moralin-Onkel an der Spitze ernst wäre mit dem Kampf gegen den Antisemitismus. Offensichtlich ist das alles nur Geschwätz: Indiz dafür die Waffenlieferungen an Israel: das damit nicht nur gnadenlos das Völkerrecht bricht und einen Vernichtungskrieg gegen die Palästinenser führt und damit mehr als irgendwas sonst dem weltweiten Antisemitismus Auftrieb veleiht. |
29.03.2025 | Sch. Mi Erig meint : SCHMIERIGE STAATSRAISON SCHMIERIGE STAATSRAISON SCHMIERIGE STAATSRAISON SCHMIERIGE STAATSRAISON SCHMIERIGE STAATSRAISON SCHMIERIGE STAATSRAISON SCHMIERIGE STAATSRAISON SCHMIERIGE STAATSRAISON SCHMIERIGE STAATSRAISON SCHMIERIGE STAATSRAISON SCHMIERIGE STAATSRAISON SCHMIERIGE STAATSRAISON SCHMIERIGE STAATSRAISON SCHMIERIGE STAATSRAISON SCHMIERIGE STAATSRAISON SCHMIERIGE STAATSRAISON SCHMIERIGE STAATSRAISON SCHMIERIGE STAATSRAISON SCHMIERIGE STAATSRAISON SCHMIERIGE STAATSRAISON SCHMIERIGE STAATSRAISON SCHMIERIGE STAATSRAISON SCHMIERIGE STAATSRAISON SCHMIERIGE STAATSRAISON SCHMIERIGE STAATSRAISON SCHMIERIGE STAATSRAISON SCHMIERIGE STAATSRAISON SCHMIERIGE STAATSRAISON SCHMIERIGE STAATSRAISON SCHMIERIGE STAATSRAISON SCHMIERIGE STAATSRAISON SCHMIERIGE STAATSRAISON SCHMIERIGE STAATSRAISON SCHMIERIGE STAATSRAISON SCHMIERIGE STAATSRAISON SCHMIERIGE STAATSRAISON SCHMIERIGE STAATSRAISON SCHMIERIGE STAATSRAISON SCHMIERIGE STAATSRAISON SCHMIERIGE STAATSRAISON SCHMIERIGE STAATSRAISON SCHMIERIGE STAATSRAISON SCHMIERIGE STAATSRAISON SCHMIERIGE STAATSRAISON SCHMIERIGE STAATSRAISON SCHMIERIGE STAATSRAISON SCHMIERIGE STAATSRAISON SCHMIERIGE STAATSRAISON SCHMIERIGE STAATSRAISON SCHMIERIGE STAATSRAISON SCHMIERIGE STAATSRAISON SCHMIERIGE STAATSRAISON SCHMIERIGE STAATSRAISON SCHMIERIGE STAATSRAISON SCHMIERIGE STAATSRAISON SCHMIERIGE STAATSRAISON SCHMIERIGE STAATSRAISON SCHMIERIGE STAATSRAISON SCHMIERIGE STAATSRAISON SCHMIERIGE STAATSRAISON SCHMIERIGE STAATSRAISON SCHMIERIGE STAATSRAISON SCHMIERIGE STAATSRAISON SCHMIERIGE STAATSRAISON SCHMIERIGE STAATSRAISON SCHMIERIGE STAATSRAISON SCHMIERIGE STAATSRAISON SCHMIERIGE STAATSRAISON SCHMIERIGE STAATSRAISON SCHMIERIGE STAATSRAISON SCHMIERIGE STAATSRAISON SCHMIERIGE STAATSRAISON SCHMIERIGE STAATSRAISON SCHMIERIGE STAATSRAISON SCHMIERIGE STAATSRAISON SCHMIERIGE STAATSRAISON SCHMIERIGE STAATSRAISON SCHMIERIGE STAATSRAISON SCHMIERIGE STAATSRAISON SCHMIERIGE STAATSRAISON SCHMIERIGE STAATSRAISON SCHMIERIGE STAATSRAISON SCHMIERIGE STAATSRAISON SCHMIERIGE STAATSRAISON |
28.03.2025 | Prof. G. meint : Darin offenbart sich die Zwiespältigkeit der deutschen Staatsraison zu Israel: ihr Grund ist eigentlich der Antisemitismus und dessen Verhinderung. Aber dank dieser Staatsraison liefert Deutschland Waffen an Israel. Mit diesen geht es völkerrechtswidrig gegen die Palästinenser vor – mit der oft beschworenen Selbstverteidigung hat das längst nichts mehr zu tun – und verhilft dem Antisemitismus zu einem neuen Schub. Deutschland fördert also mit seinen Waffenlieferung an Israel den Antisemitismus. Deutschland scheinheiligland. Deutschland schleimmeierland. |
28.03.2025 | Scher Ben meint : Wer kehrt die Scherben, den enormen Scherbenaufen, wieder zusammen, den der wild gewordene Israeli, international mit Haftbefehl gesucht, seit eineinhalb Jahren im Gazastreifen und jetzt auch im Westjordanland anrichten lässt? Und hat keines seiner Ziele erreicht, im Gegenteil, nur den weltweiten Antisemitismus geschürt. Wer bekämpft diesen Antisemitismus, den dieser mit internationalem Haftbefehlt gesuchte Israeli, mit seiner Zestörungs-, Vernichtungs- und Vertreibungspolitik gegen die Palästinenser anheizt wie sonst nichts? Da der israelische Staat explizit ein jüdischer ist, bringen Untaten dieses Staates das Judentum in Verruf. Wer bringt diesen skrupellosen Politrowdy, der nur seinen A. retten will, zur Raison? Wer bringt den chronischen Völkerrechtsbrecher hinter Schloss und Riegel? Warum soll in Nahost das Völkerrecht und das Menschenrecht nicht gelten, wie woanders auch? Wer solchen Rechtsbrechern Waffen liefert, macht sich mitschuldig – und damit indirekt auch am Aufflammen des Antisemitismus. Warum ist die Berichterstattung darüber hierzulande so halbherzig. Berichterstattung mit Kropf im Hals, damit ist niemand geholfen; Staatsraison hin oder her. |
27.03.2025 | Proff e Zeihung meint : Die Prophezeiung sei gewagt, die Wahrsagung, die Vorhersage, das Lesen in den Sternen und im Sonnensystem oder im Kaffeesatz: demnächst wird der Mensch zumindest im MEZ-Bereich wieder nicht widerstehen können, die Zeit zu manipulieren, die Zeit um eine Stunde vorzudrehen. Wetten dass? Und keiner wird ausrechnen, ob sich das lohnt oder nicht. Bei den Koalitionsverhandlungen, denen dadurch eine Stunde abgeht, dürfte das kein Thema sein. Aber falls es mit der neuen Regierung, falls die überhaupt zustande kommt, schief laufen sollte, so haben sie doch die ideale Ausrede parat, dass nämlich ihnen bei den Verhandlungen eine Stunde gefehlt hat. Aber sobald sich irgendwo eine Kamera, ein Mikro findet, wird es an dem Tag wieder Stimmen geben, die hoch und heilig versprechen, das nächste Mal wird die Zeit in Ruhe gelassen, wir werden uns daran nicht mehr vergehen, wir wollen keine Zeitsünde mehr begehen, wir wollen nicht mehr eingreifen in den natürlichen Kreislauf. Und niemand wird sich daran erinnern, warum dieses Zeitspiel überhaupt eingeführt wurde. Einmal heisst es, die Bauern und die Kühe und das Melken seien schuld, einmal hiess es, man spare dadurch Strom. Das sind Legenden, die kaum mehr von Belang sein dürften. Wir leben inzwischen in so einer künstlichen Welt und abgekoppelt von der Natur, die dabei ist, unter dem Menschentum zugrunde zu gehen. Es gibt keine schlüssigen Berechnungen, was heutzutage die Wirkung, die Mehrkosten, der Gewinn, der Vorteil, der Nachteil einer Zeitumstellung ist. Dabei verfügt die IT-Menschheit doch über Rechner, für die das Kinkerlitzchen wären; frag halt mal nach bei der KI. Wie, wenn wir das Spiel nicht mitmachten? Wie, wenn wir einfach in der Winterzeit, in der Normalzeit weiterlebten, als sei nichts gewesen. Gäbe doch keine leichtere Chance, als sich so diskret vom unerfreulichen Zeitgeschehen zu verabschieden. Hallo, hallo, nein, ich bin nicht hier, ich bin noch in der Winterzeit, ich werden den Sommer und seine Zeit woanders verbringen, in einer anderen Zeitwelt, in einer Zweitzeitwelt, respektive, ihr verabschiedet Euch, Ihr Umsteller, Ihr Unseligen, von der Zeitwelt in eine Zweitzeitwelt, in eine Parallelzeitwelt, dann schaut mal, wie Ihr da zurecht kommt! Schaut mal, ob Euch da nicht was fehlt, ob Euch da nicht was abgeht. |
26.03.2025 | Bruchpilot Donald meint : Erfolgreiche neue Comic-Serie auf der Bühne des internationalen Politkabaretts: Donald oder die täglich neuen Streiche des Bruchpiloten; wie ruiniere ich nach dem Erbsenzählerprinzip in kürzester Zeit eine der erfolgreichsten Volkswirtschaften der Welt, wie versenke ich die USA in der Bedeutungslosigkeit. Wie zerstöre ich das bewährte Prinzip: Einfluss durch Geld. Diese Generosität, diese vielleicht scheinbar oder aus schlauen Erwägungen geübte Generosität, die elegant wichtig und einflussreich macht, weil man überall die Finger drin hat, zum Beispiel mit Hilfsprogrammen, wie damals der Marschallplan war. Hat sich mega ausbezahlt. Hat Amerika great gemacht. Heute herrschen Kleingeist und Erbsenzählerei. Und die dalkete Sicherheitsmannschaft lässt an ihrem dümmlichen Kriegseinsatzchat noch einen kritischen Journalisten teilhaben. Die Fortsetzungsserie mit täglich neuen Torheiten und täglich neuen Überraschungen. Das Motto scheint zu sein, wie kann ich heute noch dümmer handeln als gestern. Noch kurioser, wie Donald der Bruchpilot sich für jeden seiner Misserfolge wie ein Affe im Dschungel auf die Brust klopft und brüllt, so erfolgreich bin ich heute (abgestürzt, quietscht der Kommentator hinterher). So werden überall auf der Welt Einflussphären frei geschaufelt. Neue Chancen für Europa. Man könnte sich ja als lernfähig erweisen, nach der old school. |
25.03.2025 | Gewähren Lassen meint : Im Film HERETIC, der diese Woche als DVD auf den Markt kommt, spielt Hugh Grant einen abgefeimten Bösewicht; vermutlich sind Assads Folterer ein Dreck dagegen. Im Film selber laufen ihm zwei ahnungslose, naive Mormonenmissionarinnen in die Falle. Das zu sehen tut schon weh. Und irgendwo sagt er den zynischen Satz, wenn sie merken, dass sie nicht mehr rauskommen, er wundere sich darüber, dass man ihn so gewähren lässt. So weit denkt wohl der Kriminelle im Weissen Haus eher nicht. Aber sie laufen ihm alle in die Falle. Sie machen alle den Kotau vor der Macht. Sie schleimen sich ein in seinen Abwinden. Angefangen bei den ganz Grossen Techbossen. Und kein Widerstand nirgends. Das ist schon erstaunlich. Als ob die jahrhundertealte amerikanische Demokratie wie ein Kartenhaus zusammenfällt. So marode, wie das von der NATO eroberte Afghanistan sich unblutig in die Hände der Taliban hat fallen lassen. Und nicht nur der Übeltäter, auch einige drum herum wundern sich, dass man ihn so gewähren lässt. Immerhin regt sich was in der Türkei und in Israel, da gehen die Menschen in Massen auf die Strassen. Die USA scheinen weit davon entfernt. Wie leicht die Beute Amerika diesem Kriminellen in den Schoss fält. Insofern wäre es begrüssenswert, wenn die demokratischen Parteien, die sich jetzt in Deutschland um eine Koalition zur Regierungsbildung bemühen, bald zu einem Resultat fänden. Sie müssen wissen, dass dabei jeder Federn lassen wird, dass dabei jeder Wahlversprechen kassieren wird müssen. Und da sie noch einen Namen suchen: KleiKo, KleineKoalition wäre wohl treffend, da es mittlerweile doch recht kleine Parteien und enorme Wahlverlierer sind, denen dieses undankbare Aufgabe jetzt obliegt. |
24.03.2025 | genau meint : the Alto Knight, so blöd muss man erst mal sein |
24.03.2025 | Überall Kriminelle meint : Überall Kriminelle an führenden Staatspositionen. Der Russe, ein mit internationalem Haftbefehl gesuchter Krimineller. Der Israeli, ein mit internationalem Haftbefehl gesuchter Krimineller. Im Weissen Haus ein rechtsgültig verurteilter Krimineller. Der geflohene, syrische Präsident, immerhin ist er verjagt worden, ein mit inernationalem Haftbefehl gesuchter Krimineller. Kriminelle allerorten, die noch dazu Kriege anheizen. Und was macht das tolle, hellwache Hollywood? Es bringt ein Loblied auf die Kriminalität, ein Loblied auf die Gangster, ein Loblied auf die Mafia. Noch dazu mit einem Weltstar in einer Doppelrolle als gleich zwei Superkriminelle. Wundert Euch da noch was? |
23.03.2025 | Spiritus Monacensis meint : Am ersten Frühlingstag verlässt der Münchner Geist sein Zuhause, ergiesst sich in Massen über die Strassen. Die City ist voll, man fragt sich, wo all die Menschen herkommen, so viele gibt es doch gar nicht in der Stadt und im Umland. Der Sendlinger Tor Platz in der Abendsonne. Die Freischankflächen von Kennedys und vom neuen Giesinger Stehausschank zum Bersten, die Sitzplätze rund um die Bäume und die Steinrundungen, voll, voll, voll. Und wie eine tote Augenhöhle wirkt das hinter all dem Leben verschwindende und schweigende, ehemalige Kino. Die Freiluftstadt. In die Sonne hocken und a Bier trinken. Kein Wunder, dominieren bei den Anträgen im Bezirksausschuss die Freischankflächen. Alle Viertelstunde donnert ein Bolide über die Sonnenstrasse, will mit krachertem Gasgeben auf sich aufmerksam machen. Ein Musiker spielt auf einem E-Piano die geläufigen Strassenmusiksequenzen, die die Spenden sprudeln machen. Eine Clique junger Charmemenschen spricht Passanten an, will sie zu irgendwas überreden, was sie eines Tages Geld kosten wird. Nein, München, so besehen, braucht keine Verunstaltung durch Ciba-Geigy-Retro-Hochhäuser, München braucht Freischankflächen, bei der Oper ist von um die 800 die Rede in einem Antrag. Die Münchner City, eine einzige Freischankfläche und die Politik und sowieso der Schmarren von Weltpolitik bleiben aussen vor. München kleidet sich jetzt wieder frühlingshaft in Lederhosn und Dirndl. Erotik weht durch die Stadt. Fahrradwadeln. Die Fahrradabstellplätze am Sendlinger-Tor-Platz werden rege benutzt. Und das Fernwärme- oder Fernkälteprojekt in der Grünanlage Herzog-Wilhelm-Strasse wird in wenigen Wochen auch fertig sein. Warum die immer Wochen brauchen, das bleibt ein Rätsel. Aber auch die gehen vorbei. Vergessen sind längst die 7 Jahre der Aufhaltsqualitätslosigkeit des Platzes wegen U-Bahn-Baus. Vergessen sind die Covid-Zeiten, wo man sich nicht mal auf eine Bank hätte setzen dürfen. Es wuselt das Leben als gäbe es kein Morgen. Freuen wir uns auf die Spargelsaison und darauf, dass München gewiss nie mit Hochhäusern verspargelt wird. Und wenn jetzt noch die blauen Mikrobusse, die letztes Jahr einen dreimonatigen Probelauf hatten, mit ihren Eiscremeklängen tourten, dann wäre doch das Münchner Cityglück perfekt. |
22.03.2025 | Habemus Habamas meint : Alles ist geritzt. Uns kann nichts mehr passieren. Habemus Habamas. An Habermas wird Europa genesen. Und an keinem anderen. Kein anderer kann das. Alle werden ihn in seiner einfachen Sprach verstehen, alle werden sich in seine Gedanken einreihen, alle weden sie nachplappern, alle werden darnach sich richten. Europa wird geistig great again. Und die ihn nicht verstehen, die werden verständnisvoll, verständig nicken und so tun, als ob sie ihn verstünden, denn keiner will sich eine Blösse geben. Starnberger See oder Galapagos, does is make any difference. Demnächst kommt ein herrlicher Film ins Kino, Eden heisst er, zeigt wie wenig der Mensch es im Paradies aushält, hier ziehen sich Exemplare der Spezies auf die Galapagos-Inseln zurück; dort zeigt sich die ganze Banalität und Lächerlichkeit von geistigem Grössengetue. Es gibt keine Friedenstexte auf der Welt. Die Realpolitik schert sich einen Dreck um Friedenstexte. Und wenn einer machtgefährdende Textkombinationen zustande bringt, so wird er gleich ins Gefängnis geworfen wie eben in der Türkei oder wie prinzipiell in Russland, China. Oder die Leute werden geschasst, wie aktuell in den USA, wer dort noch einen Muks macht bekommt es mit dem Musk zu tun. Verkehrte Welt. Textverdrehende Welt. Texpinkler im Weissen Haus geben den Ton an. Heute so. Morgen so. Hauptsache, es kommt noch was raus, auch wenn es ein geistig dünnes Rinnsal ist. Verständlich daher die Sehnsucht von Textproduzenten, die als Geistesgrössen wahrgenommen werden wollen, nach rettenden Inseln. |
21.03.2025 | Kulturgänger XLIX meint : Komödie im Bayerischen Hof, KARDINALFEHLER, eine nicht ganz scheinheilige Komödie des versierten britischen Autors Alistair Beaton und von Dietmar Jacobs, Hausaustor des Düsseldorfer Kom(m)ödchens, vom 20. März bis 11. Mai 2025 in der Regie des Hausherrn Reneé Heinersdorff. Die katholische Kirche ist eine Fundgrube für die Künste, sei es in der Ausmalung und Darstellung der biblischen Geschichte und ihrer Heiligen, sei es in der kritischen, bissigen, bösen, satirischen Darstellung der Institution und ihrer Vertreter, von Hochhuths Stellvertreter bis zum aktuellen Film Das Konklave von Edward Berger. Die katholische Kirche ist in der Krise mit ihren unendlichen Skandalen und wie sie sie behandelt. Das Theaterstück von Alistair Beaton und Dietmar Jacobs probiert einen sanft-freundlich-kritischen Zugang zu grassierenden Hypokrisie in der Kirche. Ein Bistum in Bayern feiert 700-Jahr-Jubiläum. Der Papst hat sich angesagt. Eine bewährte Komödienkonstruktion so schon, denn es gilt sauber dazustehen, es darf kein Schatten auf diesen Besuch fallen. Der Herr Bischof (Dieter Fischer) und sein Generalsekretär (Joachim Vollrath) wollen nichts falsch machen. Jeder erhofft sich insgeheim, für die eigene Karriere von diesem Besuch zu profitieren. Die Haushälterin Wiebke (Ursula Maria Burkhart) muss sich resolut zwischen diesen Aufregungen behaupten und marschiert stramm mit ihrem Wäschekorb oder mit dem Jägermeister unter den beweglichen Metallelementen in Form von gothischen Bögen des abstrakten Bühnenbildes (ausser langer Tafel und Stühlen) hin und her und ist den Herrschaften zu Diensten. Ein junger Seminarist (Fabian Wittkowski) ist kreativ und will der Kirche zu einem modernen, zeitgemässen Erscheinungsbild verhelfen, indem er eine Rede an den Papst vorbereitet. Damit gerät er in Konflikt mit dem Generalsekretär. Größeres Ungemach lauert: dem Bischof wurde neulich seine Mütze vom Kopf gerissen. Die Umstände, wie er diese zurückerhält und die damit verbundene Geschichte mit der jungen Frau Emma (Katharina Plank) ist eine der typischen für die katholische Kirche und im Vergleich zu den Missbrauchsskandalen direkt eine Routinesache, die mittels Opferfonds erledigt weden soll. Aber Emma will sich nicht kaufen lassen. Unverhofft meldet sich der Marschall aus Rom an (Ralf Komorr). Der möchte vor Ort alles kontrollieren und den skandalfreien Verlauf der Papstbesuches sicherstellen. Da braucht es gewagte Manöver der Provinzerrschaften, die ganz in der Tradition des Vertuschens, des menschelnden Mauschelns und der Heuchelei stehen; diese entwickeln angesichts des bevorstehenden Besuches ungeahnte Dynamik. Das Stück jedenfalls mündet in der – imaginierten – Rede an den Papst des Seminaristen, der auch nicht ohne Fehl ist, und dürfte deutlich moderner und versöhnlicher sein, als so manche Predigt in der vielleicht grad mal 200 Meter Luftlinie von der Komödie im Bayerischen Hof entfernten Frauenkirche und vermutlich deutlich feiner und suggestiver als die diesjährige, umstrittene Fastenpredigt vom Nockherberg. Das Premierenpublikum dankte es mit lang anhaltendem, intensivem Applaus nach jeder Menge Lachern und häufigem Szenenapplaus schon während der Aufführung. |
20.03.2025 | nichtserreichtnichtskapiert meint : nach anderthalb jahren blindwütiger rache einem zertörten landstrich 50'000 toten und weltweit anschwellendem antisemitismus sind immer noch nicht alle geiseln frei und die hamas spriesst und blüht als sei frühling geworden und der weltweit zur fahndung ausgeschriebene verbrecher der das alles zu verantworten hat läuft immer noch frei rum und lässt weiter bombardieren und nach wie vor keine perspektive für die palästinenser keiner scheint ein interesse an ihnen zu haben die sind einfach im weg und offenbar checkt niemand dass wenn die keine zukunft haben auch ihre weitere zukunft nur im entwickeln des terrors ist terror kann sehr findig sein und schlägt dann wenn keiner es mehr erwartet dort zu wo keiner es erwartet so wie vor anderthalb jahren und schon gar nicht ventiliert auch nur irgendwer ideen von eine wahrheits und versöhnungskommission von einem prozess der irgendwann auch ein friedliches zusammenleben der doch von alters her miteinander verwandten ins auge fassen könnte frieden ist ein schwierig ding und krieg ist nur plump und dumm und das bombardieren ebenso und erst recht wenn es nur darum geht dass ein offenbar seelisch längst kaputter machtmensch nur noch seinen arsch retten will aber die welt scheint das nicht zu kapieren das ist für die welt alles zu schwierig zu verstehen die suhlt sich am elend derjenigen die es trifft und ist froh selbst in frieden gelassen zu werden und sein bier und sein stück fleisch und sein umweltzertörerisches auto zu haben und das wort deeskalation kennen die in nahost offenbar auch nicht nie gehört deeskalation was wäre das in einer so lange gemarterten region ist offenbar die vorstellung von frieden und ruhe und erspriesslichem miteinander ein horrorwort das phänomen des sich einrichtens im eigenen unglück ist so neu auch nicht |
19.03.2025 | Heu Heu Heu meint : Heu. Heureka. Heu. Geld wie Heu. Heureka, die Gelschleusen sind geöffnet. Ia Ia, iat der Geldesel. Jetzt geht’s ans Regieren wie geschmiert. Geld ölt den politischen Knirschmechanismus. Viel Geld ölt ihn besser. Regieren wird ab jetzt die hohe Staatskunst des Geldverteilens. Und: je mehr Geld fliesst, desto mehr fliesst von unten nach oben, das ist so eine dumme Eigenschaft von Geld. Trotzdem: wenn viel Geld da ist, springt für alle was ab. Steht überhaupt alles im Grundgesetz. Das Grundgesetz als Gewährleister, als Regierungsgehülfe. Und bitte jetzt nicht meckern. Es schaut wirklich für alle was raus. Und wir bekommen mehr Sicherheit, eine bessere Infrastruktur und irgendwie sind wir überzaugt, dass die Welt dadurch auch ein bisschen grüner und nachhaltiger wird. Klar, das haben wir vergessen, reinzuschreiben, dass Geld ab sofort nur noch nachhaltig investiert werden kann. Wir befürworten die indirekte Nachhaltigkeit. Wir können nicht mit jeder Investition nachhaltig sein. Das ganz Geld für die Rüstungsindustrie, auch die ein verdammter Klimaerwärmer, das geht heute einfach noch nicht, das sauber zu gestalten und ganz ohne CO2-Output. Und so ist es mit der Infrastruktur. Brücken und Strassen sanieren, die Bahn, das geht einfach nicht ohne zusätzliche Klimaerwärmung, Wohnungsbau schon gar nicht. Aber schau, ist es nicht einfach wichtig, dass der Rubel rollt, dass die Industrie wieder so richtig schön in Fahrt kommt. Und dann werden wir das mit dem Klima auch noch richten. Weil, wie wollen wir den Planeten retten, wenn wir das nicht mal mit unserer Wirtschaft können, mit unserer Gesellschaft? Vertreibt die trüben Gedanken. Jetzt freut Euch alle erst mal und stimmt ein in den Chor der Begeisterten: Heu, Heu, Heureka, Heu wie Stroh, Geld wie Heu. Ia Ia zupft der Esel auf dem Bass. |
18.03.2025 | Burepu meint : Burepu, mach die Augen auf. Schau, was für Windeln Dir, die Blackrockis verpassen. Burepu, bist Du wirklich schon, so inkontinent? Burepu, musst Du wirklich, die nächsten Generationen, so anschmieren? Burepu, bist Du wirklich bei diesen Alternativlosen, in so guten Händen? Burepu, hast Du vielleicht einen Stich, in den Augen bei dem vielen Geld? Burepu, bist du noch ganz, bei Sinnen, bei Trost? Burepu, bist Du vielleicht ein Burepubi? Burepu, wird Dir nicht schwindelig, angesichts dieser Summen? Burepu, adonde vas? Burepu, bist Du nicht total geblendet? Burepu, glaubst du jetzt, die Büchse, der Pandora geöffnet zu haben? Burepu, solltest du Dich nicht vielleicht, in Behandlung begeben, bevor, Du Dich übergibst, übernimmst? Bureup, pass auf dass Du, nicht abschmierst. Burepu, Du alte Schaluppe, bist Du Dir sicher, dass das, was Du mit diesen Schulden vorhast, so schlau ist. Burepu, Du altes Vögelchen, pass auf Dich auf. Burepu glaubst Du, noch an Puh, den Bären. Burepu wäre es nicht besser stattdessen, Müsli, zu essen. Burepu du alte Schmuh, wer wird das bezahlen? |
17.03.2025 | Der Geist aus der Flasche meint : Noch ist der mutmassliche Fritz nicht zum Kanzler gewählt, so hat er schon den Geist aus der Flasche gelassen. Das grenzt an alte, orientalische Märchen, Gold und Schätze, Schatzkammern, undenkbar reich, des Menschen Vorstellungsvermögen übersteigend. Schätze des Orient im deutschen Staatshaushalt. Noch dazu begabt mit der Eigenschaft „alternativlos“. Glücklich wem solche Alternative blüht. Andererseits ist, wer zu seinem Handeln keine Alternative sieht, nicht frei, oder hat keine Phantasie oder keine Regierungskunst. Die Frage ist, ob so einer wirklich ein fortschrittlicher, weil hochentwickelter, freier Mensch ist. Wer keine Alternative sieht, ist doch der Sklave von Zwängen. Wer keine Alternative sieht, hat keine Möglichkeit abzuwägen, hat keine Möglichkeit zur erwägenden Reflektion. Noch gibt es Menschen im Lande, die haben diese Freiheit, grad sind es die Freien Wähler in Bayern. Deren Stimmen wären nötig, um aus dem Flaschengeist-Fritzen einen deutschen Kanzler zu machen. Die Grünen haben sich schon verblenden lassen von der orientalischen Schatzkammer. Die sind dem Sog des Flaschengeistes erlegen. In Bayern dagegen spielt sich jetzt eine lustige Posse ab mit den Roten, die auch den Geist der Flasche voll inhaliert haben und in diesem Rauschzustand sich Markus dem Grossen anzubiedern versuchen. Die Frage ist, ob das alles eine gereifte, professionelle oder eine letztlich laienhafte holter-die-polter Wurstelpolitik ist. Die Frage, wie reif so eine Menschheit ist, die allen Ernstes Flaschengeister bemühen muss. Zu schweigen davon, dass der Magier kurz vorher noch hoch und heilig versprochen hat, den Geist auf gar keinen Fall aus der Flasche zu lassen. |
16.03.2025 | MärzenKälte meint : Mondkalte Nächte. Frost. Trübe Tage. Regnerisch trüb, die Stimmung. Politische Frustnachrichten. In langen Reihen suchen die Menschen Trost bei überteuerten Luxuxzimtschnecken oder bei koreanischen Suppenküchen. Sie scharen sich um politische Verführer, die ihnen das Blaue vom Himmel vesprechen, die ihnen billige Feindbilder liefern, die hetzen und sie anlügen nach Kanten. Schmüddelschmüddelschmüddelwedda. Das Wort, was alles heilt, heisst aktuell Schuldenschuldenschuldenschulden … man könnte es bis zum Mond fortschreiben ohne punkt ohne komme ohne grossschreibung ...Die Menschheit braucht alleweil braucht von zeit zu z eit rettungswörter an die sie sich klammern, mit denen sie sich einwickeln, mit denen sie ihre wunden verbinden, mit denen sie sich einen vormachen kann. Dann zaubert die Menschheit experten aus dem hut. Die einen sagen, das rettungswort taugt, die anderen sagen, es taugt nicht. Sind aber alles experten, haben expertise, sind forscher, haben titel und ehren. Und sagen trotzdem voll gegensätzliche dinge. Die einen so, die anderen so. Und das schmuddelwedda bleibt. Dann weiss die Menscheit wieder nicht, ob sie nicht doch im trüben fischt und stochert und sucht. Bei allem hochgezüchteten und hochdekorierten Expertentum muss bei der Menschheit und dem wie und was sie tut und macht, bei der Menschheit und ihrem Fortgang eher von einem „se débrouiller“, von einem SICHDURCHWURSTELN gesprochen werden, so professionell ist die Menschheit noch nicht, dass es für einen anderen, eleganteren, smootheren, more convincing Begriff reichen würde. Beweise sind die immer wieder neu erfundenen Kriege, neu aufflammenden und hartnäckig fortgeführten Kriege, die oft nur dem überleben eines einzigen meist kriminellen Politikers dienen, Kriege, denen jegliche Zukunftseleganz abgeht, die retro sind, wie mehr retro nicht möglich noch denkbar ist. Das Bild der MärzenKälte passt ganz gut zur so einer Menschheit. Lichtarmut und wie. |
15.03.2025 | Hal Le Lu Ja meint : Halleluja! Luja sagi. Der Herr gibt. An den Iden des Merz. Jeder bekommt etwas. Jeder ist käuflich. Für jeden fällt was ab. Auch für die biegsamen Grünen ein happiger Bissen. Für die Roten. Für die Schwarzen. Black-Rock-Friedrich rockt die Staatskunst. Und die Freien Wähler kriegen wir auch noch rum. Auch sie sind käuflich. Wie jeder in dem Laden. Wir werden starke künftige Generationen brauchen. Rationen mit Genen. Mit diesen Schulden werden wir ihnen eine gloriose Zukunft bereiten. Sie werden in ihrer Jugend alles haben. Damit sie gross und stark werden. Deutschland als Vorreiter in einer neuen Dimension des Schuldenmachens. Das wird Schule machen; wie schon das Durchbrechen des Stabilitätspaktes vor Jahren. Das Schuldenmachen wird Schule machen. Geld, was es gar noch nicht gibt. Traumgeld. Visionsgeld. Aus Visionen die Gesellschaft gestalten. Die ganz grosse Kugel schieben und auf dem letzten Meter einlochen. Neue Zeiten. Neue Dimensionen. Kühnheit statt Verzagtheit. Halleluja. Halleluja. Luja sagi. Gepriesen sei der Herr, der die Menschen so klug sein lässt, so friedlich eine Lösung finden lässt, die allen taugt, weil jeder einen Vorteil hat davon. Nein, es ist kein Kartenhaus, es ist die starke Kraft der Imagination, die Zukunft schafft und die Gegenwart in Bewegung hält und vorm Zusammenbruch und der Unregierbarkeit bewahrt. Halleluja, Halleluja, Luja sagi. Gepriesen sei der Herr, dass er die Menschen mit soviel Vernunft, ja direkt mit ökonomischem Verstand gesegnet hat. Halleluja. Halleluja. Luja sagi. |
14.03.2025 | Gib Uns Gib meint : Gib uns, Herr, gib mir, gib mir eine Milliarde und dann noch eine. Und dann vielleicht noch eine. Und eine für den Opa. Und eine für die Oma. Gib uns, Herr, gib mir, gib mir eine Milliarde und dann noch eine. Gib mir Spielgeld. Gib mir Klientelgeld. Gib uns, Herr, gib mir, gib mir eine Milliarde und dann noch eine. Und dann noch eine für den Enkel. Und eine für die Enkelin. Gib uns, Herr, gib mir, gib mir eine Milliarde und dann noch eine. Gib mir Geld, dass ich Geld verteilen kann, dass ich als guter Kanzler aller Deutschen dastehe. Gib uns, Herr, gib mir, gib mir eine Milliarde und dann noch eine. Und eine Milliarde für Tante Hilde. Und eine Milliarde für Onkel Max. Es wird vielleicht etwas viel werden mit den Milliarden, aber erst ab 500 wird es eine ernstzunehmende Summe. Gib uns, Herr, gib mir, gib mir eine Milliarde und dann noch eine. Und gib mir eine Miliarde für meinen Freund und eine für meine Freundin. Und gib mir auch eine Miliarde für einen Flüchtling. Denn Geld regiert die Welt und nur wer Geld hat, kann die Welt regieren und verändern und verbessern und Frieden schaffen. The Art of Spending Money. Gib uns, Herr, gib mir, gib mir eine Milliarde und dann noch eine. Und gib mir auch eine Milliarde für den Nachbarn und eine für den Geschäftsfreund und wenn Du ganz grosszügig bist, Herr, gib mir auch eine für den Parteifreund. Money makes the World go round, dass wussten die schon immer ennet dem Atlantik. Lets imitate them. Gib uns, Herr, gib mir, gib mir eine Milliarde und dann noch eine. Und vielleicht kannst Du noch einige Milliarden draufsatteln für die Brücken-, Strassen- und Bahnreparaturen. Herr, habe ein Einsehen mit meiner schwierigen Lage, die ich mir durch meine Zusammenarbeitsverweigerung mit der Ampel selbst eingebrockt habe, und sei spendabel. Und noch eine Milliarde für meinen Bruder und eine für meine Schwester. Und dann wären da noch einige Cousins und Cousinen. Gib uns, Herr, gib mir, gib mir eine Milliarde und dann noch eine. Es ist ja im Interesse des ganzen Landes, dass genügend Geld gedruckt und in Umlauf ist. Das würde auch gegen die Wirtschaftskrise helfen. Und auch, wie ich immer schon gesagt habe, ok, ich weiss, aktuell hapert es etwas mit meiner Glaubwürdigkeit, der Nachhaltigkeit und dem Klimaschutz und damit dem Vorbeugen vor Naturkatastrophen wie Dürren, Überschwemmungen, Murenniedergänge, Tornados und um der politischen Konkurrenz das Maul zu stopfen. Gib uns, Herr, gib mir, gib mir eine Milliarde und dann noch eine. Und dann vielleicht noch eine. Und auch mein Schwiegervater könnte eine Milliarde gebrauchen und die Schwiegermutter und deren Onkels und Tanten und Kinder. Ach Herr, sei einmal grosszügig. Da schwirren noch jede Menge Grossnichten und Grossneffen rum, die auch eine Zukunft haben wollen. Ich habs schwer genug gehabt, an diese Position zu kommen, jetzt drück einfach mal ein Auge zu und spende. Gib uns, Herr, gib mir, gib mir eine Milliarde und dann noch eine. Und dann vielleicht noch eine. Es wird ja nicht ewig so weitergehen mit meiner Bettelei. Bei 500 ist Schluss. Mehr Verwandte und Verschwägerte, Freunde, Nachbarn und Parteifreunde kann eh keiner haben. Aber dann vielleicht nochmal 500, weil wir ja unser Vaterland in einer immer struberen Welt verteidigen müssen. Gib uns, Herr, gib mir, gib mir eine Milliarde und dann noch eine. Und dann vielleicht noch eine. Ich rechne mit Deinem weisen Ratschlag, mit Deiner weisen Entscheidung. Es wird eine Win-Win-Situation für uns alle, auch für Dich, denn Du wirst an Ansehen bei mir gewinnen. |
13.03.2025 | Dass Die Das meint : Dass die das, die von den amerikanischen Börsen, das, was der weise alte weisse Mann im Weissen Haus wirtschaftspolitisch verfügt, so gar nicht schätzen, das ist nun nicht gerade patriotisch. Dass die von den amerikanischen Börsen, jetzt wo Amerika doch wieder gross werden soll, als ob es vorher ein Zwerg gewesen wäre, die Investoren mit ihrem Geld nach Europa treiben, also das ist nun nicht solidarisch mit dem weisen alten weissen Mann im weissen Haus und schon gar nicht proamerikanisch. Das sind direkt antiamerikanische Umtriebe, was die amerikanischen Börsen da bieten. Richtig feindselig wirkt das gegen diesen weitsichtigen weisen alten weissen Mann im Weissen Haus mit seiner klugen Zollpolitik. Wie kann die amerikanische Börse nur so verblendet sein, so nur am kurzfristigen Gewinn orientiert. Patriotismus ist teuer. Patriotismus kostet. Amerika wieder gross zu machen kostet. Wird Schmerzen verursachen. Aber dann, aber dann, aber dann … Der weise alte weisse Mann im weissen Haus ist erschüttert, dass die Börse nicht versteht, dass ein Zollkrieg das Allheilmittel für die amerikanische Wirtschaft sein wird. Das Heilmittel, was ihr einen immer weiter werdenden Vorsprung vor den restlichen Wirtschaften der Welt garantieren wird, für alle Zeiten. Zollkrieg als des weisen alten weissen Mannes Zauberwort für das Paradies auf Erden. Es gibt inzwischen glaubwürdige Quellen, die berichten, der weise alte weisse Mann im weissen Haus würde zusehends von Selbstzweifeln geplagt, dass seine alten Rezepte, immer die anderen verantwortlich zu machen, immer die anderen schlecht zu reden, offenbar nicht mehr so richtig funktionieren würden. Dabei ist er soweit gekommen mit ihnen. Aber irgendwann begeht jeder Verbrecher einen Fehler, der ihm zum Verhängnis wird. Und wenn es nur ein dämlicher Zollkrieg sein sollte. |
13.03.2025 | Dass Die Das meint : Dass die das, die von den amerikanischen Börsen, das, was der weise alte weisse Mann im Weissen Haus wirtschaftspolitisch verfügt, so gar nicht schätzen, das ist nun nicht gerade patriotisch. Dass die von den amerikanischen Börsen, jetzt wo Amerika doch wieder gross werden soll, als ob es vorher ein Zwerg gewesen wäre, die Investoren mit ihrem Geld nach Europa treiben, also das ist nun nicht solidarisch mit dem weisen alten weissen Mann im weissen Haus und schon gar nicht proamerikanisch. Das sind ja direkt antiamerikanische Umtriebe, was die amerikanischen Börsen da bieten. Richtig feindselig wirkt das gegen diesen weitsichtigen weisen alten weissen Mann im Weissen Haus mit seiner klugen Zollpolitik. Wie kann die amerikanische Börse nur so verbelendet sein, so nur am kurzfristigen Gewinn orientiert. Patriotismus ist teuer. Patriotismus kostet. Amerika wieder gross zu machen kostet. Wird Schmerzen verursachen. Aber dann, aber dann, aber dann … Der weise alte weisse Mann im weissen Haus ist erschüttert, dass die Börse nicht versteht, dass ein Zollkrieg das Allheilmittel für die amerikanische Wirtschaft sein wird. Das Heilmittel, was ihr einen immer weiter werdenden Vorsprung vor den restlichen Wirtschaften der Welt garantieren wird, für alle Zeiten. Zollkrieg als des weisen alten weissen Mannes Zauberwort für das Paradies auf Erden. Es gibt inzwischen glaubwürdige Quellen, die berichten, der weise alte weisse Mann im weissen Haus würde zusehends von Selbstzweifeln geplagt, dass seine alten Rezepte, immer die anderen verantwortlich zu machen, immer die anderen schlecht zu reden, offenbar nicht mehr so richtig funktionieren würden. Dabei ist er soweit gekommen mit ihnen. Aber irgendwann begeht jeder Verbrecher einen Fehler, der ihm zum Verhängnis wird. |
12.03.2025 | Street Words CXCVI meint : Der war ernsthaft. Ich weiss auch nicht, wann die das nochmal verfilmt haben. Aber spottbillig, Zeit für Mittagsschlaf, oder? Der Mann neben mir ist heute Programm. Red Bull, ich trink keinen Kaffee, nie. Das passd ma goa ned. Ach Mensch, könnte ihr nicht einfach irgendwann mal was machen? Da hab i gsagt, ja Paul, du bist schon super, oder? But this flight after Caracas goes to Havanna. Its not gonna happen today. Also weniger als man denkt. What do you mean, she didnt know him? Schön, dass er Blümchen hat. Dann hab ich unten so einen Schlenker nach rechts gemacht. Und das ist halt dann die Kultur, die in dem Laden herrscht, von oben nach unten. Jetzt hatte kein Protestant das Münchner Bürgerrecht und zwar gar keiner. Seh ich fesch aus? Jaa, der ist ja auch schon ein bisschen älter. Wir haben uns lange nicht gesehen. Da hätt ich jetzt schon richtig Bock drauf. Hier wird ja nichts gebaut, warum sind dann die ganzen rotweissen Dinger hier? The button broke and they dont close any more. Wie kann man nur soviel lügen daheim. Alex told me, that she had already organized tea. Ich glaub, ich hab auch so ne Tasche. Die haben eine falsche Anzeige da oben, was ich alles schon erlebt habe. Und Rainer hat manchmal ganz andere Interessen als Karin. Also da ist wieder irgendeine Demonstration, da sind Idioten wieder unterwegs. Ich finde ihn total nett. Nachm Frühstück ham wir am Nachmittag Bingo. Ich wollte den Eichhörnchen-Film gucken. |